12.02.2020 Feuerwehr Düren zieht Bilanz nach Sturmtief "Sabine"

Nachdem „Sabine“ jetzt wohl endgültig weitergezogen ist, zieht auch die Feuerwehr Düren Bilanz. Bereits zur Wochenmitte wurde durch die Wetterdienste ein Sturmtief angekündigt, das am Sonntag auch über Düren hinweg ziehen sollte. Das hat die „Sabine“ auch gemacht und für die Feuerwehr Düren hatte sie von Sonntagnachmittag bis zum Dienstagmorgen insgesamt 137 Einsätze im Gepäck. Im Wesentlichen waren es die üblichen Sturmeinsätze „Baum auf Straße/PKW“, „Lose Dachziegel“, „Kamin droht abzustürzen“ …

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09.02.2020 Sturmtief "Sabine" verschafft Feuerwehr 50 Einsätze

Am Sonntag, 09.02.2020, beschäftigte das Sturmtief "Sabine" auch die Feuerwehr Düren. Gegen 12:30 Uhr kamen die ersten Meldungen von der Leitstelle auf der Hauptwache an der Brüsseler Straße an. Hauptsächlich handelte es sich um umgestürzte Bäume und Bauabsperrungen sowie lose Dachziegel. Parallel dazu liefen  noch zwei Brandmeldealarme und ein Brandeinsatz am Bahnhof Düren auf.  Das Einsatzgebiet erstreckte sich hauptsächlich auf das südliche und westliche Stadtgebiet, d. h. auf den Löschzug 4 (LG Berzbuir, LG Lendersdorf, LG Niederau), Löschzug 6 (LG Birgel, LG Derichsweiler, LG Gürzenich) sowie die Kameraden des Löschzuges Mitte (LG Mitte 1, LG Mitte 2) und die Hauptwache. Bis 22:30 Uhr wurden 50 Einsätze abgewickelt.  Die technische Einsatzleitung war mit zehn Kameraden im Dienst, um die auflaufenden Einsätze zu koordinieren. Insgesamt war die Feuerwehr Düren mit 80 Kräften im Einsatz.
 

01.01.2020 Feuerwehr Düren zieht Silvesterbilanz

In der zurückliegenden Silvesternacht waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Düren stark gefordert. Zwischen 18:00 Uhr und 07:00 Uhr rückten die Brandschützer zu insgesamt 10 Brandeinsätzen aus. Der Rettungsdienst der Stadt Düren wurde zu 32 Notfalleinsätzen gerufen. Insgesamt lag das Einsatzaufkommen im Bereich der Feuerwehr weit über dem des Vorjahres. Feuerwehr und Rettungsdienst waren wie in jedem Jahr gut vorbereitet und konnten durch schnelles und effektives Eingreifen größere Schäden verhindern.
Bei den Brandeinsätzen mussten die Einsatzkräfte überwiegend brennende Müllbehälter und Papiercontainer sowie ein brennendes Kraftfahrzeug löschen, die vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet worden waren. Zudem lösten drei automatische Brandmeldeanlagen einen Alarm aus. Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Düren im Rahmen der nachbarschaftlichen Soforthilfe zur Menschenrettung mit der Drehleiter in die Gemeinde Langerwehe alarmiert. Der Rettungsdienst musste in den Einsätzen das gesamte Spektrum der Notfallmedizin abdecken.
Die Feuerwehr Düren hatte sich, wie auch in den vergangenen Jahren, durch zusätzliches Personal und eine erhöhte Anzahl von fest besetzten Einsatzfahrzeugen gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen in der Silvesternacht vorbereitet. An zwei Standorten der freiwilligen Feuerwehr (Löschzug Mitte und Löschgruppe Birkesdorf) besetzten rund 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte zwischen 19:00 Uhr am Silvesterabend und 02:00 Uhr am Neujahrsmorgen ihre Löschfahrzeuge und Sonderfahrzeuge.
 

30.12.2019 Personalknappheit - Feuerwehr Düren sucht dringend Verstärkung

Neben anderen ehrenamtlichen Organisationen ist auch die Feuerwehr Düren vom Personalmangel betroffen. Um neue ehrenamtliche Kräfte für die einzelnen Löschgruppen zu gewinnen und die erfahrenen Kameraden und Kameradinnen langfristig zu binden, wird es im Jahr 2020 unter dem Stichwort "MIG20" eine Kampagne zur Mitgliedergewinnung bzw. -bindung geben.
Die Dürener Zeitung hat dazu in Zusammenarbeit mit unseren hauptamtlichen Kräften Marc Heimlich und Benedikt Janssen einen informativen Bericht verfasst. Weitere Informationen werden im Laufe des Jahres auf unserer Homepage sowie auf unseren Social Media-Kanälen veröffentlicht.
Solltet Ihr/Sie jetzt schon Interesse haben, sich ehrenamtlich in einer der 13 Löschgruppen zu engagieren, sind hier die Ansprechpartner zu finden.

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19.12.2019 Einsatzbericht Bombenentschärfung Lendersdorf

Einsatzbericht Bombenentschärfung 19.12.2019 – Teilbereich Technische Einsatzleitung:

Am Nachmittag des 18.12.19 wurde in Düren-Lendersdorf eine Weltkriegsbombe entdeckt. Zu einer ersten Sondierung der Einsatzlage wurde eine Vor-Ort-Besichtigung durch das Ordnungsamt der Stadt Düren in die Wege geleitet. Weiter anwesend waren die Feuerwehr, die Polizei sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst. Ebenfalls erfolgte eine erste Kontaktaufnahme zum Krankenhaus Lendersdorf sowie zur benachbarten Industrie. Die gewonnenen Erkenntnisse machten deutlich, dass zur Abarbeitung dieser Einsatzlage ein erhöhter Koordinierungsbedarf erforderlich sein wird. Aus diesem Grund entschloss sich die Stadt Düren, den sogenannten „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) einzuberufen. Gleichzeitig wurde die Technische Einsatzleitung (TEL) der Feuerwehr aktiviert.

Am späten Nachmittag fand die erste Lagebesprechung des SAE sowie der TEL statt. Darauffolgend fanden weitere Abstimmungs- und Bedarfsgespräche mit dem Krankenhaus Lendersdorf und der benachbarten Industrie statt. Daraus ergaben sich die Aufgabenstellungen für die bevorstehende Entschärfung. Aufgrund der erhöhten Koordinierungsmaßnahmen wurde die Entschärfung für den 19.12.19 festgelegt. Durch die TEL wurde die konzeptionelle Erarbeitung der Evakuierungsmaßnahmen für die Bevölkerung mit einer Betreuungsstelle sowie für Teilbereiche des Krankenhauses erarbeitet. Diese Vorbereitungen fanden in engem Austausch mit der einberufenen Krankenhauseinsatzleitung sowie dem Rettungsdienst Kreis Düren statt. Zur Umsetzung der Maßnahmen wurden am frühen Abend noch Einsatzkräfte aus dem Sonderbedarf des Rettungsdienstes Kreis Düren sowie der landesweiten überörtlichen Hilfeleistung (vor)alarmiert.

Am Morgen des 19.12.19 um 06:00 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft der Technischen Einsatzleitung wieder personell erhöht, da die ersten Einsatzkräfte um 07:00 Uhr den Bereitstellungsraum erreichten. Hierzu gehörten die ersten beiden Patiententransportzüge (PT-Z 10 NRW) sowie zwei Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen, zwei Betreuungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus dem Sonderbedarf des Rettungsdienstes Düren. Nach der Lageeinweisung der Einsatzkräfte vor Ort wurde um 08:00 Uhr mit der Evakuierung der Patienten im Krankenhaus Lendersdorf begonnen. Zur Führung dieser Maßnahme wurde am Krankenhaus ein Einsatzleitwagen mit einer Führungsstaffel und Unterstützung aus der Pflegedienstleitung eingesetzt. Schnell stellte sich heraus, dass das erarbeitete Konzept Wirkung zeigte. Nach rund dreieinhalb Stunden waren die erforderlichen Bereiche evakuiert und Patienten in umliegenden Krankenhäusern untergebracht.

Bis zur Entschärfung der Weltkriegsbombe bereiteten sich die Einsatzkräfte auf die Rückführung vor. Wie der Abtransport, hat auch die Rückführung der Patienten zügig und komplikationsfrei funktioniert. Dies war nur durch ein „Hand in Hand“-Arbeiten aller beteiligten Akteure möglich. Hierfür möchte sich die Feuerwehr Düren herzlichst bedanken. Der Einsatz wurde um 21:00 Uhr beendet.

Eingesetzte Einsatzkräfte:
"  Feuerwehr Düren
"  PT-Z 10 aus der Stadt Leverkusen
"  PT-Z 10 aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis
"  PT-Z 10 aus der Städteregion Aachen
"  PT-Z 10 aus der Stadt Aachen
"  Rettungsdienst Kreis Düren
"  DRK, MHD und JUH

Gesamtstärke:
180 Einsatzkräfte