05.11.2019 Inbetriebnahme des neuen Gerätewagens (DÜREN-GW-11)

Seit Anfang September ist der neue Gerätewagen in Form eines Ford Rangers bei der Feuerwehr Düren im Einsatz. Das allradbetriebene Fahrzeug hat einen 118 kW starken Dieselmotor und eine Ladefläche von ca. 1.500 x 1.500 mm mit entsprechender Ausstattung zur ordnungsgemäßen Ladungssicherung. Vornehmlich dient der Gerätewagen zur Beförderung des Mehrzweckbootes mittels Anhänger und dem Transport von Sondergeräten und -material (bis zur Größe einer Europalette) zur Einsatzstelle. Neben der Funkanlage wurde daher auch eine Sondersignalanlage installiert. Der Funkrufname (OPTA) des Fahrzeugs lautet „DÜREN-GW-11“.
Des Weiteren bietet der etwa 5,50 m lange 5-Sitzer für die feuerwehrinternen Arbeiten - gerade im Bereich der Werkstätten - einen enormen Nutzen. Er ermöglicht zum Beispiel durch den Transport eines Fremdstartgerätes oder Ersatzteilen das Durchführen einer Starthilfe oder kleinerer Fahrzeugreparaturen direkt vor Ort - d. h. an einem der zwölf Feuerwehrstandorte im Stadtgebiet. Neben einem Feuerlöscher (6 kg ABC-Löschpulver) und einer Löschdecke nach EN 1869, führt der Gerätewagen u. a. einen Notfallrucksack und sechs Verkehrsleitkegel mit, um so bei Notfällen - als erst eintreffendes Fahrzeug - sichernde oder lebenserhaltende Maßnahmen einleiten zu können.

Weitere Informationen:

Länge

5.426 mm

Breite

2.163 mm

Höhe

1.848 mm

Getriebe

6-Gang-Schaltgetriebe mit Geländeunterstützung

Anhängelast

3.500 kg

Standort des Fahrzeuges

Hauptwache, Brüsseler Straße

GW 11 002

31.08.2019 40 Jahre Partnerschaft Niederau-Altmünster/Neukirchen

Am Wochenende vom 30.08. bis zum 01.09. feierten die Kameraden der Löschgruppe Niederau der Feuerwehr Düren das 40-jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft mit der Feuerwehr Altmünster/Neukirchen aus Österreich. 
Das Fest startete am Freitagabend mit einem kleinen Festkommers. Hier wurde nochmal die Geschichte der Partnerschaft erzählt und Geschenke ausgetauscht. So wurde dem ehemaligen Kommandaten Sepp Leitner eine Feuerwehrüberjacke mit besonderer Beschriftung überreicht. Die Kameraden aus Neukirchen hatten ein besonderes Geschenk mitgebracht. Der Kamerad Otto Schmidt (er wird in diesem Jahr 82 !! Jahre) hatte eine Holzfigur des heiligen Florians geschnitzt. Bürgermeister Paul Larue und Partnerschaftsbeauftragte Sabine Briscot-Junkersdorf überreichten ebenfalls Geschenke der Stadt Düren an die Gäste aus Österreich.   
Der Samstag startete dann mit einem Besuch am Tagebau-Aussichtspunkt Merken. Hier konnte man die gewaltigen Ausmaße des Tagebau Indens sehen. Natürlich durfte auch ein Besuch am Indemann nicht fehlen, bevor man anschließend die Werkfeuerwehr im Kraftwerk Weisweiler besichtigte. Nach dieser doch sehr informativen und beeindruckenden Tour stand noch ein Besuch im Feuerwehrmuseum von Egon Frings auf der Tagesordnung. Hier war ein besonderes Highlight, dass Franz Spiesberger jun. eine Uniform seines Vaters und Mitbegründers der Partnerschaft - Franz Spiesberger sen. - wiedersehen konnte.  
Am Abend und am nächsten Tag wurde dann auf dem Dorfplatz in Niederau weiter gefeiert, bevor es dann am Sonntagnachmittag wieder zum Flughafen und auf die Heimreise ging.
 

28.08.2019 Nach fast vier Jahrzehnten geht eine Feuerwehrikone in den Ruhestand

Ein roter Teppich aus Feuerwehrschläuchen und ein Spalier aus zahlreichen Bediensteten des Amtes für Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Düren – so begann der heutige letzte Dienstantritt von Brandamtmann Jürgen Blumenthal.
Jürgen Blumenthal, der seine Ausbildung und seine erste Dienstzeit 1980 als Feuerwehrmannanwärter auf der alten Feuerwache in der Rurstraße antrat, geht jetzt, nach 39 Jahren, in den wohlverdienten Ruhestand. Die alte Feuerwache in der Rurstraße kennen nur noch die wenigsten. Bis 1982 war die Feuerwehr zusammen mit dem Betriebshof (heute DSB) auf einem Gelände in alten und beengten Verhältnissen untergebracht.
Brandamtmann Blumenthal, über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus als „Blumi“ bekannt, ist Feuerwehrmann durch und durch. Er hat nach 39 aktiven Jahren im Feuerwehr- und Rettungsdienst viele Hürden der Karriere gemeistert. Schon Ende der 80er-Jahre hat er in Münster seine Prüfung als Gruppenführer abgelegt. Viele Jahre war Jürgen Blumenthal in der Wachführung tätig. Im Jahr 2005 begann er die Ausbildung für den Aufstieg in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst in verschiedenen Städten und Ausbildungszentren bis zu den Abschlussprüfungen im Institut der Feuerwehr NRW in Münster. In Düren wurde der damalige Brandinspektor als Ausbilder eingesetzt. Der heutige Brandamtmann war in den letzten Jahren in der Abteilung des Vorbeugenden Brandschutz und zeitgleich regelmäßig als Zugführer im Einsatzdienst tätig. Vorbildlich zeigte Blumenthal auch seine Tätigkeit im Ehrenamt. Dort bekleidete Blumi lange Zeit das Amt als stellvertretenden Löschgruppenführers in seinem Heimatort Lendersdorf und war von 2005 bis heute als Zugführer des Löschzuges 4 (Lendersdorf, Berzbuir und Niederau) tätig. Auch auf Kreis- und Bezirksebene bildete er in den letzten Jahren viele Feuerwehrfrauen und -männer aus.
Seine letzte Dienstschicht endete mit einer Abschlussübung mit zahlreichen Kollegen. Nachdem er seinen letzten Einsatz bzw. seine letzte Übung beendet hatte, bedankte sich der Amtsleiter der Amtes 37 Branddirektor J. Rothkranz bei Jürgen Blumenthal für die geleistete Dienstzeit und sprach viele lobende Worte aus. Im Anschluss überreichte J. Rothkranz Blumis Ehefrau Sibille noch einen Strauß Blumen und wünschte beiden einen frohen und immer gesunden neuen Lebensabschnitt.
 
 

20.07.2019 Jakob Mevis verstorben

Jakob Mevis verstorben
Jakob m

Jakob Mevis, langjähriger Politiker in Nörvenich und Ortsvorsteher in Eschweiler über Feld
sowie Amtsleiter bei der Stadt Düren, ist verstorben. Foto: Schröder

Düren / ESCHWEILER ÜBER FELD. Die Zigarre ist und bleibt sein Markenzeichen. Jakob Mevis, nicht nur politisch ein Urgestein und auch über seinen Heimatort hinaus weit bekannt, ist am 20.07.2019 im Alter von fast 92 Jahren friedlich eingeschlafen. Er übernahm 1967 u.a. die Leitung der Feuerwehr. Bis heute ist er das einzige Ehrenmitglied der Feuerwehr Düren und Träger des Bundesverdienstkreuzes. In Trauer sind wir bei der Familie und den Angehhörigen.
Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.